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Bildung für Nachhaltige Entwicklung in der Schweiz

Schweizerische UNESCO-Kommission

In der Schweiz setzt sich die Unesco-Kommission aktiv für die Umsetzung der Dekade BNE ein und hat eine Internetplattform eingerichtet, mit Ziel:

  • die DBNE, ihre Ziele und die aktuellen Aktivitäten in der Schweiz und im Ausland bekannt zu machen
  • gute Projekte oder Aktionen im Bereich BNE zu anerkennen und bekannt zu machen
  • institutionelle Akteure zu sensibilisieren und zu motivieren, die BNE auf politischer, gesetzlicher und institutioneller Ebene zu fördern
  • den Zugang zu Projekten und Aktionen im Bereich BNE im Ausland zu ermöglichen

Weltweite Evaluation der Umsetzung der Weldekade BNE

Die Schweizerische Unesco-Kommission lancierte im Frühjahr 2008 den nationalen Prozess zur Bestandesaufnahme und Evaluation der Umsetzung der DBNE mit einer Vernehmlassung und der Durchführung einer nationalen Tagung in Bern. Die BNE-Akteure waren eingeladen, einen Fragebogen für die kantonale oder nationale Ebene auszufüllen.

Die HPG nahm an der Konsultation auf Kantonsebene teil und reichte zusammen mit den Partnern der Bildungskoalition eine Stellungnahme zu den Fragen auf nationaler Ebene ein.

Koordinationskonferenz BNE

2003 hat die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) Bildung für Nachhaltige Entwicklung in ihr Tätigkeitsprogramm aufgenommen.

Die EDK will über nationale Projekte einen Beitrag leisten zur Integration der BNE in Schule und Unterricht. Im Vordergrund steht dabei eine Zusammenarbeit mit Bundesämtern, welche im Bereich der Bildung für Nachhaltige Entwicklung tätig sind, sowie mit der Stiftung Bildung und Entwicklung (SBE) und der Stiftung Umweltbildung Schweiz (SUB). Ziel ist es, den Einsatz der vorhandenen Mittel auf nationaler Ebene zu koordinieren und dabei konkrete Projekte zu unterstützen. Die Projekte werden von der Koordinationskonferenz BNE gesteuert. Die Schaffung einer nationalen Fachagentur BNE ist in Planung.

Die Koordinationskonferenz BNE ist das Nachfolgeorgan der informellen Plattform BNE, die 2003 auf Initiative des Generalsekretariats EDK ihre Arbeit aufgenommen hat. Die neue Koordinationskonferenz besteht aus dem Generalsekretariat der EDK und sechs Bundesämtern: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE), Bundesamt für Umwelt (BAFU), Bundesamt für Gesundheit (BAG), Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), Staatsekretariat für Bildung und Forschung (SBF).

Massnahmenplan BNE 2007–2014

Im Jahr 2007 wurde ein Massnahmenplan zur Integration von BNE in die geplanten sprachregionalen Lehrpläne, die Lehrerinnen- und Lehrerbildung und die Qualitätsentwicklung von Schulen verabschiedet. Bei der Realisierung der Massnahmen wird in bestehenden Strukturen gearbeitet, unter Berücksichtigung laufender Projekte und in Zusammenarbeit mit den Pädagogischen Hochschulen sowie der Stiftung Bildung und Entwicklung (SBE) und der Stiftung für Umweltbildung (SUB).


Links und Downloads

Schweizerische UNESCO-Kommission
http://www.unesco-nachhaltigkeit.ch/aktuell.html

Koordinationskonferenz BNE
http://www.edk.ch/dyn/12048.php

Statut Koordinationskonferenz BNE
http://edudoc.ch/record/38027/files/BNE_d.pdf

Massnahmenplan BNE 2007 - 2014
http://edudoc.ch/record/24772/files/massnahmenplan_BNE_d.pdf?ln=deversion=1