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Hochschulen und Nachhaltigkeit - Tendenzen und Akteure in der Schweiz

Bundesgesetz über die Förderung der Hochschulen und die Koordination im Hochschulbereich

Im Mai 2006 haben Schweizer Volk und Stände revidierte Verfassungsbestimmungen zur Bildung gutgeheissen. Gemäss dem neuen Bundesverfassen Art. 63a sorgen der Bund und die Kantone gemeinsam für die Koordination und für die Gewährleistung der Qualitätssicherung im Schweizer Hochschulwesen. Damit sie dies tun können, braucht es neue Rechtsgrundlagen.

Bund und Kantone arbeiten derzeit am Projekt «Hochschullandschaft Schweiz». Sie verfolgen damit das Ziel, den gesamten Hochschulbereich (kantonale Universitäten, Fachhochschulen, Eidgenössische Technische Hochschulen) neu in einem Gesetz einheitlich zu regeln. Dabei sollen Qualität und Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Hochschulen dauerhaft gesichert und gesteigert werden.

Auf Seiten des Bundes fand von September 2007 bis Januar 2008 die Vernehmlassung zum Bundesgesetz über die Förderung der Hochschulen und die Koordination im schweizerischen Hochschulbereich (HFKG) statt. Ende Mai 2008 hat der Bundesrat vom Vernehmlassungsbericht Kenntnis genommen und EDI und EVD beauftragt, den Entwurf in verschiedenen kontrovers diskutierten Punkten zu überarbeiten. Den überarbeiteten Entwurf will der Bundesrat im Sommer 2009 zuhanden der Eidgenössischen Räte verabschieden. An der Vernehmlassung haben sich 150 Organisationen beteiligt. Die HPG reichte ebenfalls eine Stellungnahme ein.

Schweizerische Universitätskonferenz (SUK)

Die Schweizerische Universitätskonferenz (SUK) ist das gemeinsame Organ von Bund und Kantonen für die universitätspolitische Zusammenarbeit. Sie gibt Empfehlungen ab zur Zusammenarbeit, zur Mehrjahresplanung und für eine ausgeglichene Arbeitsteilung im universitären Hochschulbereich, sie informiert über ihre Geschäfte und konsultiert die jeweils betroffenen Kreise.

Rektorenkonferenz der Schweizerischen Universitäten (CRUS)

Die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten CRUS sorgt für die gegenseitige Information, die Harmonisierung akademischer Abläufe und Definitionen sowie für eine angemessene Aufgabenteilung unter den Universitäten und mit dem Fachhochschulbereich. Sie engagiert sich vermehrt auch in der internationalen Zusammenarbeit, insbesondere mit entsprechenden Gremien der universitären Hochschulen anderer Länder. Deshalb ist ihr vom Bund die Koordination der Umsetzung der Bologna-Deklaration an den universitären Hochschulen der Schweiz übertragen worden.

Konferenz der Fachhochschulen Schweiz (KFH)

Die KFH ist die Rektorenkonferenz der acht vom Bund anerkannten Fachhochschulen der Schweiz. Die Konferenz wurde 1999 mit dem Ziel gegründet, die Interessen der Fachhochschulen gegenüber dem Bund und den Kantonen sowie anderen bildungs- und forschungspolitischen Institutionen und der Öffentlichkeit zu vertreten. Sie ist dabei Partnerin des Fachhochschulrates der EDK und unterhält enge Kontakte zum Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT, das die Fachhochschulen auf nationaler Ebene regelt und mitfinanziert.


Links und Downloads

Informationen zum Bundesgesetz über die Förderung der Hochschulen und die Koordination im Hochschulbereich
http://www.sbf.admin.ch/htm/themen/uni/hls_de.html

Hochschulartikel der Bundesverfassung
http://www.admin.ch/ch/d/sr/101/a63a.html

Stellungnahme der Hannes Pauli Gesellschaft HPG zum neuen Bundesgesetz über die Förderung der Hochschulen und die Koordination im Hochschulbereich
(pdf
)

Schweizerische Universitätskonferent (SUK)
http://www.cus.ch

Rektorenkonferenz der Schweizerischen Universitäten
http://www.crus.ch

Konferenz der Fachhochschulen Schweiz (KFH)
http://www.kfh.ch