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HPG - Dialoge: Zukunftsdialoge

Um die Brisanz des Spannungsfelds Wissenschaft und nachhaltige Entwicklung zu reflektieren, bietet die HPG Studierenden und Interessierten die Plattform HPG-Dialoge. Jedes Jahr stehen verschiedene Bücher zum gemeinsamen Lesen und Diskutieren zur Auswahl.

Hier gibt es einen Katalog der bisher gelesenen Bücher mit einem kurzen Abstract zu jedem Buch (Buchperlen HPG).

Wie funktionieren die Dialoggruppen der HPG?

In den Dialoggruppen haben interessierte Studierende zusammen mit Nichtstudierten, Berufsleuten aus der Praxis usw. die Möglichkeit, die gesellschaftspolitische Relevanz der Nachhaltigen Entwicklung gemeinsam zu lesen, zu denken und zu diskutieren, das weit über das im Uni-Lehrbetrieb Erfahrbare hinausgeht. Ein ausgewähltes Buch wird in Etappen gelesen. In regelmässigen Treffen mit der Gruppe wird das Gelesene diskutiert und reflektiert. Ziel ist eine gruppendynamische Aneignung der Bücherinhalte und etwas fürs Studium, für die Allgemeinbildung oder vielleicht sogar fürs Leben zu lernen. In der zugehörigen Kick-off-Veranstaltung eröffnen ein Autor/eine Autorin der ausgeschriebenen Bücher den Dialog mit dem interessierten Publikum. In einem kurzen Impulsreferat wird das Werk im Kontext der Nachhaltigkeitsdebatte vorgestellt und andiskutiert. Die inhaltliche Auseinandersetzung findet anschliessend in den Dialoggruppen statt und kann in einer Schlusssitzung oder -veranstaltung mit Fragen und Anregungen an den Autor/ die Autorin abgeschlossen werden.

Weitere Informationen finden Sie auf diesem Flyer.

Integraler Lernprozess

In den Dialoggruppen basiert das gemeinsame Lesen und Begegnen auf dem Konzept der Themenzentrierten Interaktion (TZI). Konstruktives kann dann entstehen, wenn das Individuum (das Ich), die Gruppe (das Wir) und die Sache (das Es bzw. Thema), mit der Ich und Wir jeweils befasst sind, gleichrangige Achtung und Beachtung erfahren. Diese Grundlage ermöglicht, integrale Lernprozesse zu fördern. Dieses Potenzial ist für den Aufbau von transdisziplinärer Forschungskompetenz hoch relevant, aber noch wenig genutzt. Gleichzeitig weist die heutige Kritik an den wissenschaftlichen Beiträgen zur Lösung der drängenden gesellschaftlichen Probleme immer stärker auf solche Kompetenzmängel hin.

Jede Gruppeninteraktion enthält drei Faktoren, die man sich bildlich als Eckpunkte eines Dreiecks vorstellen könnte: 1. Das Ich, die Persönlichkeit. 2. Das Wir, die Gruppe. 3. Das Es, das Thema. Dieses Dreieck ist eingebettet in eine Kugel, die die Umgebung darstellt, in welcher sich die interaktionelle Gruppe trifft. Diese Umgebung besteht aus Zeit, Ort, und deren historischen, sozialen und teleologischen Gegebenheiten.

Weitere Informationen zum Konzept der themenzentrierten Interaktion finden Sie hier.


Links und Downloads

Zu den Daten der HPG-Dialoge